Aktuelles

Aus dem Pastoralverbund und dem Pfarrb├╝ro

Der Tagessegen, t├Ąglich frisch!

 


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Berlin, den 08.11.2013


B 03187/2013

Liebe Schwestern und Br├╝der,

Papst Franziskus hat f├╝r 2014 eine au├čerordentliche Bischofssynode zu Fragen der Familie einberufen. Zur Vorbereitung der Synode m├Âchte Papst Franziskus auch die Gemeinden beteiligen und hat die Bisch├Âfe aufgefordert, den daf├╝r vorgesehenen Fragebogen auch an Sie weiterzugeben.

Allen Priestern und Diakonen sowie allen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird das beigef├╝gte Vorbereitungsdokument zugeschickt. Sie k├Ânnen es hier lesen.

Damit haben Sie alle die M├Âglichkeit die Fragen, die Ihnen am Herzen liegen, zu beantworten, denn Ihre Erfahrungen und Einsch├Ątzungen sind mir wichtig. Damit eine Auswertung und Weiterleitung noch m├Âglich ist, wird der Zeitraum f├╝r die Beantwortung der Fragen sehr knapp. Dennoch hoffe ich auf Ihre Beteiligung. Sie k├Ânnen die Fragen als Einzelne, als Gruppe oder als Gremium beantworten.

Bitte senden Sie Ihre Antwort bis zum 1. Advent (1.12.2013) an familie@erzbistumberlin.de oder an Dezernat Seelsorge, Postfach 040406, 10062 Berlin oder per Fax an 030 32684-276.

Ihre Antworten werden im Dezernat Seelsorge geb├╝ndelt.

Gemeinsam mit den Antworten der anderen Bist├╝mer wird im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz ein Dokument erstellt, das Ende Januar 2014 in Rom vorliegen soll.
Ich danke Ihnen vorab f├╝r Ihre Beteiligung und gr├╝├če Sie mit herzlichen Segensw├╝nschen

Ihr Rainer Maria Kardinal Woelki

Antwortschreiben:

Sehr geehrter Herr Erzbischof,

sehr geehrte Damen und Herren,

als Pastoralverbundsrat der Gemeinden St. Hildegard, Maria Gnaden und St. Martin m├Âchten wir Ihrer Bitte nachkommen und die Fragen des Vorbereitungsdokumentes f├╝r die Bischofssynode 2014/2015 zur Fragen der Familie  beantworten. Wir m├Âchten den Fragebogen auch als Gelegenheit nutzen, um Spannungsfelder in unserer Kirche zu benennen, unter denen unsere Gemeindemitglieder leiden, mit denen wir aber auch selber in unserem Alltag als bekennende Mitglieder der katholischen Kirche immer wieder konfrontiert werden.

Wir freuen uns sehr, dass der Heilige Vater entschieden hat, im Vorfeld der Synode die Haltungen und Anliegen der Gl├Ąubigen, Priester und Laien auf breiter Basis einzubeziehen. Gerade vor diesem Hintergrund bedauern wir es sehr, dass die Fragebogenaktion eine ausgesprochen knappe Fristsetzung vorgesehen hat. Das ist insofern besonders bedauerlich, als weder den Gremien noch Familienkreisen und/oder einzelnen Gemeindegliedern hinreichende Zeit bleibt, sich gerade im Gespr├Ąch mit anderen aus den Gemeinden ├╝ber diese wichtigen Fragen austauschen zu k├Ânnen und die M├Âglichkeit wahrzunehmen, die Impulse aus diesen Gespr├Ąchen auch in den schriftlichen Antworten umfassend einzubeziehen.

Zudem hat die Fragebogenaktion mit einer solch kurzen Fristsetzung den zus├Ątzlichen Nachteil, dass sie wohl nur jene erreichen wird, die sich am Gemeindeleben noch aktiv beteiligen. Gerade aber diejenigen, die die kirchlichen Lehren im Bereich ihrer Partnerschaften und Familien nicht (mehr) leben k├Ânnen und die unter den rigiden Lehren der katholischen Kirche leiden, werden sich nicht ├Ąu├čern, weil sie sich schon gar nicht mehr in unsere Gemeinden einbringen k├Ânnen oder wollen. Mit einer verl├Ąngerten Frist w├Ąre zumindest die Chance gegeben gewesen, sich vor Ort um die entsprechende Verbreitung zu bem├╝hen und auch fernstehende Katholikinnen und Katholiken zur Teilnahme zu ermuntern. Innerhalb von vier Wochen ist dies nicht bzw. nur ├Ąu├čerst begrenzt m├Âglich.

In Gespr├Ąchen, die durch die Fragen angesto├čen wurden, wird erneut deutlich, dass von den Gl├Ąubigen selbst oft schmerzhaft eine Diskrepanz darin empfunden wird, dass die Lehre ├╝ber Ehe und Familie in unserer Kirche insbesondere von M├Ąnnern verk├╝ndet und sanktioniert wird, die sich wegen des Z├Âlibats den Herausforderungen des Miteinanderlebens gerade nicht stellen d├╝rfen und m├╝ssen, den ihnen anvertrauten Gemeindemitgliedern also gerade dort, wo viele der Hilfestellung und Seelsorge bed├╝rfen, keine Hilfe aus eigener Erfahrung sein k├Ânnen.

Nicht verschweigen m├Âchten wir auch, dass die Beantwortung der Fragen sehr pers├Ânliche Glaubenserfahrungen ber├╝hren, deren offene Beantwortung vielen Gliedern der katholischen Kirche auch innerhalb der eigenen Gemeinden schwer f├Ąllt. Der Grund daf├╝r liegt sicherlich auch darin begr├╝ndet, dass der bisherige Umgang des kirchlichen Lehramts in Fragen der Ehe und Familie stark auf Verbote ausgerichtet ist und die Gl├Ąubigen selbst wenig Barmherzigkeit erfahren, wenn sie diesen Vorgaben im eigenen Leben nicht entsprechen konnten. Insoweit haben wir versucht, unsere Gemeindemitglieder, ihre Sorgen und N├Âte mit offenen Ohren zu h├Âren, aber auch ihr Hoffen und Sehnen aufmerksam zu ersp├╝ren. Unsere Antworten sind ein Versuch zu beschreiben, was wir in unseren Gemeinden, aber auch in unserem eigenen Leben erfahren haben. Dies alles ist in ein gemeinsames Gespr├Ąch anl├Ąsslich der Sitzung des Pastoralverbundsrates am 27.11.2013 eingeflossen. Das Ergebnis haben wir anliegend zusammengefasst. Wir m├Âchten Sie bitten, diese R├╝ckmeldung an die entsprechenden Gremien zu ├╝bermitteln.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Antje Markfort, Vorsitzende

Neue Sprechzeiten im Pfarrb├╝ro:

jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr,
‘                                                               auch in polnischer Sprache

                         Donnerstag              von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 16:00 - 18:00 Uhr

 

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