Pfarrgemeinderat

Aktuell:        Protokoll der letzten Pfarrgemeinderatssitzung vom 17.09.2014

Archiv der letzten PGR-Protokolle

Der Wahlvorstand hat die Stimmen ausgez├Ąhlt und das folgende Ergebnis festgestellt:

Wahl zum Pfarrgemeinderat: Abgegebene Stimmzettel 175, ung├╝ltige Stimmzettel 3

Gew├Ąhlte Mitglieder:

Stimmen

berufene
Mitglieder

Vertretung der

Nachr├╝cker:

Stimmen

Figur, Martin

136

Tadeusz Michalski

Mitarbeiter

Mahlow, Michael

66

Trampenau, Bernhard

114

Birgit Kreutz

Mitarbeiter

 

 

Jagla, Mechthild

108

Bich Huyen Nguyen

Jugend

 

 

Zenk, Beate

99

 

 

 

 

Schuldt, Daniel

92

 

 

 

 

Henicz, Christian

86

 

 

 

 

Foto: Chr. Oster

v.l.n.r.: Daniel Schuldt, Tadeusz Michalski, Bernhard Trampenau (ausgeschieden), Bich-Huyen Nguyen , Martin Figur, Mechthild Jagla, Christian Henicz, Beate Zenk

Bedeutung und Aufgaben

Kurze Entstehungsgeschichte

Der Pfarrgemeinderat, kurz PGR, ist eine ganz konkrete Frucht des II. Vatikanischen Konzils, im Sinne der Mitverantwortung aller Christgl├Ąubigen das Laienapostolat noch deutlicher sp├╝rbar werden zu machen. Die konziliare Grundlage daf├╝r findet man im Dekret ├╝ber die Hirtenaufgabe der Bisch├Âfe in der Kirche "Christus Dominus" und im Dekret ├╝ber das Laienapostolat "Apostolicam actualitatem", Artikel 26.

Da es f├╝r die im Konzilstext erw├Ąhnten Gremien im kirchlichen Gesetzbuch von 1917 noch keine Rechtsbestimmung gab, hat beispielsweise die Deutsche Bischofskonferenz im Fr├╝hjahr 1967 einige wesentliche Grunds├Ątze zur Neuordnung des Laienapostolates beschlossen und die folgenden Vorschl├Ąge zur Erprobung angenommen:

" In allen Di├Âzesen werden R├Ąte des Laienapostolates gebildet, welche die in Artikel 26 des Dekrets ├╝ber das Apostolat der Laien genannten Aufgaben wahrnehmen und die bisherigen Aufgaben der Katholoikenaussch├╝sse bzw. Komitees weiterf├╝hren. Diese R├Ąte werden auf allen Ebenen ( Pfarrei, Dekanat Di├Âzese ) gebildet. Aufgabe dieser R├Ąte ist es, in Beratung oder Unterst├╝tzung der jeweiligen Tr├Ąger des kirchlichen Amtes alle Kr├Ąfte des Laienapostolates zu koordinieren, gemeinsame Unternehmungen durchzuf├╝hren oder zu unterst├╝tzen, Anliegen der Katholiken in der ├ľffentlichkeit zu vertreten und die Arbeit aller Gruppen und Zusammenschl├╝sse des Laienapostolats zu inspirieren.

Nach diesen Grunds├Ątzen hatte das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken eine erste Mustersatzung f├╝r Pfarrgemeinder├Ąte zusammen gestellt, die den einzelnen Di├Âzesen vorgelegt wurde. Schlie├člich hat diesbez├╝glich die GEMEINSAME SYNODE der Bist├╝mer in der Bundesrepublik Deutschland eine Rahmenordnung f├╝r die Mitverantwortung im Pfarrgemeinderat erarbeitet. Inzwischen gibt es f├╝r die Pfarrgemeinder├Ąte Satzungen.

Das geltende Statut der Pfarrgemeinder├Ąte sieht vor, dass sich

  • der Pfarrgemeinderat als Ratsgremium des Laienapostolates versteht und das er
  • nicht nur eine beratende Funktion hat, sondern sehr wohl Beschl├╝sse fassen kann, wo-bei allerdings der Pfarrer ein Veto-Recht hat, und schlie├člich wird
  • der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von seinen Mitgliedern gew├Ąhlt.
  • Das geltende Recht des Pfarr-Pastoralrates hingegen sieht vor, dass die Mitglieder beratende Funktion haben und jeweils der Pfarrer den Vorsitz hat. Im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz sind die Pastoralr├Ąte, wie sie im Kirchenrecht vorgesehen sind, bisher nicht aktiv geworden, weil eben partikularrechtlich die Pfarrgemeinder├Ąte im wesentlichen das erf├╝llen, was Pastoralr├Ąte an Aufgaben ├╝bernehmen sollten.

Einige wesentliche Aufgaben des Pfarrgemeinderates

Wer die kirchliche Grundstruktur der "Communio" anerkennt, wird auch die Teilhabe aller Getauften am Leben der Kirche uneingeschr├Ąnkt annehmen k├Ânnen. Nur im Miteinander kann Kirche wachsen und als Kirche heilswirksam werden. Besonders im Pfarrgemeinderat wird das Bild vom Weinstock und den Reben sichtbar. ( Joh. 15.5 ). Eine fruchtbare Zusammenarbeit im Pfarrgemeinderat gelingt besonders dann, wenn alle in Liebe und Glaubensfreude miteinander verbunden sind; schlie├člich wird es bei allem Bem├╝hen in erster Linie immer nur darum gehen, die anvertrauten Menschen aller Generationen zu Jesus zu f├╝hren. Er, der keinen aus-schlie├čt und keinen vergebens bitten l├Ą├čt, bestimmt das Grundmodell einer jeden Gemeinschaft, die sich in seinem Namen immer wieder versammelt, um das Leben der Pfarrgemeinde mit Glaube, Hoffnung und Liebe zu erf├╝llen. Hierin ist bereits die wesentliche Aufgabe des Pfarrgemeinderates beschrieben.

Weiter gibt der Pfarrgemeinderat Orientierung und Wegweisung.

Er sorgt sich um die Schwachen, lebt und verk├╝ndet den Glauben.

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